Bericht zu:
Crossfit Fitnesstraining
CrossFit ist ein Workout (Training, Sport) in der Kleingruppe. Da es sich um eine Kleingruppe handelt, ist das Training individuell anpassbar (kann ändern Person anpassen). Zum Beispiel, ich kann 10 Kilo heben, aber jemand anderes schafft vielleicht 20 Kilo, und ist stärker als ich. Das Training kann man also von Mensch zu Mensch anpassen, es müssen nicht alle immer das Gleiche machen. Außerdem wird auch gezeigt, wie man den Körper richtig bewegt – die Ausführung (wie Bewegung machen) soll sauber und schön sein. Zum Beispiel soll man beim Gewichte heben die Schultern zurückdrücken und einen geraden Rücken halten, anstatt (nicht) die Schultern nach vorne sacken zu lassen. Die Trainer*innen sind dafür zuständig, die Teilnehmer*innen zu verbessern, wenn sie Fehler bei der Ausführung der Bewegungen machen. Im CrossFit geht es viel um die Teamarbeit, während es bei der Fitness mehr um ein individuelles Training geht, also ohne Trainer, der einem die Übungen vorzeigt. Der CrossFit Basiskurs wurden vom Landesverband organisiert und fand im September 2021 an vier Tagen statt. Insgesamt gab es 4 Kurseinheiten, die immer am Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr in der Liebenauer Hauptstraße Nr. 41 bei „CrossFit Murstadt“ stattfanden. Insgesamt haben sich 14 Teilnehmer*innen angemeldet, 8 Frauen und 6 Männer. Es gab 2 Trainer, Luki und Elias. Luki war der Haupt-trainer und Elias war als Co-Trainer dabei, er war also zur Unterstützung da.
Natürlich wurden für alle Termine auch Dolmetscherinnen bestellt. In der ersten Einheit haben die beiden Trainer zuerst den Ablauf erklärt: In der ersten Einheit lag der Fokus (Hauptthema Bereich) zuerst auf den Beinen. Als erstes wurden Aufwärmübungen gemacht. Die Teil-nehmer*innen wurden dann auf 3 Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe hat mit dem Crosstrainer-Gerät, das ähnlich wie ein Fahrrad ist, trainiert. Die zweite Gruppe hat eine Step-Übung gemacht, bei der man immer wieder auf eine höher gestellte Plattform hinauf- und dann wieder heruntersteigen musste, einen Fuß nach dem anderen. Die dritte Gruppe musste eine den (ähnlich wie) Crunches (englisch Wort, Name Übung für Bauchmuskel) ähnliche Übung machen. Das besondere an dieser Übung war aber, dass man, sobald man mit dem Oberkörper nach oben kam, in dieser Position auch bleiben sollte.
Der Körper befand sich dann sozusagen in „Schalenform“, und man sollte in dieser Position verbleiben, anstatt sich gleich wieder hinunterzulegen. Als nächstes wurde den Teilnehmer*innen auch gezeigt, wie man Gewichte hebt – also wie man sich dabei richtig bewegt, zum Beispiel wenn man beim Heben in die Knie gehen soll. Die Teilnehmer*innen wurden in Zweiergruppen aufgeteilt und haben die Übung genauso nachgemacht. Auch ist es wichtig zu wissen, welche Folgen eine schlechte Ausführung der Übungen haben kann: Zum Beispiel, wenn man die Gewicht-heberstange schief hält, kann man am Tag danach Schmerzen haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich darum bemüht, die Bewegungen richtig auszuführen. Nach dem Aufwärmen wurden also immer die Übungen vorgezeigt, damit man sie auch richtig macht. Wenn alle Teilnehmer*innen die Übungen richtig gelernt haben, kann es losgehen mit dem CrossFit Training. Dieser Teil des Trainings ist intensiv, denn die Teilnehmer*innen müssen eine gewisse Zeit durchtrainieren, und zwar ohne Pausen. Eine Übung waren zum Beispiel „Burpees“ (englisch Name Übung). Dabei musste man sich mit dem Bauch nach unten auf den Boden legen, dann aufstehen und hochspringen.
Diese Übung sollte ca. 8 Mal wiederholt werden. Eine weitere Übung war beispielsweise die, einen großen, schweren Medizinball zu werfen, ihn wieder aufzufangen und anschließend einmal in die Knie zu gehen, und das auch ca. 8 Mal wiederholen. Solche Übungen wurden 8 Minuten lang durchgezogen ohne Pausen. Dieser letzte Teil des Trainings ist sehr anstrengend und viele Teilnehmer*innen sagten sogar, ihre Beine würden vor Anstrengung zittern – so intensiv war es! Für die Teilnehmer*innen war das die erste Erfahrung mit CrossFit, nur ein einziger Teilnehmer hatte davor schon einmal CrossFit ausprobiert. Eine Woche später fand die zweite Einheit statt. Auch diesmal wurden als erstes gleich Aufwärmungsübungen gemacht. Diesmal wurde der Fokus mehr auf die Schultern gelegt und es wurde wieder gezeigt, wie man die Gewichtheberstange richtig hält und wie man sich richtig bewegt.
Danach ging es wieder mit dem schnellen Teil des Trainings los. Es wurde in Zweiergruppen trainiert: Eine Person musste mit dem Crosstrainer-Gerät fahren, und zwar so lange, bis der Bildschirm des Crosstrainer-Geräts 30 verbrauchte Kalorien anzeigte. Währenddessen musste das zweite Teammitglied planken (englisch Wort, Übung Name Plank, Unterarmstütz). Sobald die 30 Kalorien erreicht wurden, durfte getauscht werden. Die Teilnehmer*in auf dem Crosstrainer-Gerät musste sich immer beeilen, damit die zweite Person im Team die Plank-Position nicht zu lange aushalten musste. Dann forderten die Teilnehmer*innen die beiden Trainer zu einer Challenge (englisch, Herausforderung, wie Wettkampf) heraus. Luki wollte nicht mitmachen, aber Elias war gerne dabei. Die Challenge bestand darin, 30 Sekunden lang mit dem Crosstrainer-Gerät zu fahren und dabei 30 Kalorien zu verbrennen. Elias schaffte es, aber alle anderen Teilnehmer*innen schafften es nicht. Es war für die Teilnehmer*innen eine sehr schwierige Aufgabe, danach waren alle überangestrengt und total K.O., es war eine lustige Situation. In der dritten Einheit kam wieder das Aufwärmen als Erstes. Danach machten wir ein Training, in dem man immer zwischen drei verschiedenen Übungen hin- und herwechselte: In der ersten Übung musste man Gummireifen so gut es ging auseinanderziehen. Die größeren Reifen waren leichter auseinanderzuziehen, bei den kleineren Reifen war das schwieriger und anstrengender. Die zweite Übung war ein Rundlauf und die letzte waren Crunches. Es wurde immer zwischen diesen 3 Übungen gewechselt.
Wir machten auch eine Übung mit einem Kettlebell-Gewicht. Man musste das Gewicht mit beiden Händen am Griff fassen und es senkrecht nach vorne und dann nach unten schwingen, indem man gleichzeitig auch in die Knie ging, sobald die Kettlebell nach unten schwang. Der Fokus lag dabei nicht bei den Armen, sondern bei der Hüftbewegung. Im Anschluss kam dann wieder der intensive und anstrengende Trainingsteil. In der vierten Einheit kam zuerst wieder das Aufwärmen. Dann mussten die Teilnehmer*innen Gewichte heben: Diesmal ging es aber nicht darum, sie über den Kopf zu heben, sondern sie nach oben zu ziehen, die Arme nach unten gestreckt. Das ist schwierig, weil wir die Bewegungen manchmal falsch machten, man soll die Arme zum Beispiel locker lassen, anstatt sie ganz streif zu halten. Dann kam wieder der schnellere Teil, in dem Burpees gemacht wurden: Die Teilnehmer*innen mussten sich hinlegen, aufstehen und hochspringen, und das immer wieder wiederholen. Es wurde auch eine andere Übung gemacht, nämlich musste man eine Hantelscheibe über den Kopf hochheben und die Arme nach oben strecken, dann das Gewicht wieder nach unten heben und die Arme nach unten strecken und anschließend in die Knie gehen. Am Ende hat Luki gefragt, ob die Teilnehmer*innen wieder eine Challenge machen wollen. Alle waren begeistert und waren sofort dabei. Alle haben mitgemacht, sogar die Dolmetscherin!
Die Challenge bestand darin, sich mit dem Rücken gegen die Wand zu lehnen und dabei in die Squat-Position (ähnlich wie sitzen) zu gehen und diese Position so lange wie möglich auszuhalten. Wer als letzter aufgibt, gewinnt. Die Teilnehmer*innen haben eine/r nach dem/r anderen aufgegeben. Die Personen, die am längsten geschafft haben, waren Sabine Geider und der Co-Trainer Elias. Die beiden haben lange durchgehalten, dann hat Sabine leider verloren. Aber es war schon beeindruckend, denn Sabine ist ja etwas älter als Elias und hat lange gegen ihn durchgehalten! Elias hat außerdem schon oft Medaillen gewonnen und ist schon stark im Vergleich zu Sabine, die keine Medaillen gewonnen hat, aber in dieser Challenge trotzdem bewiesen hat, wie stark sie eigentlich ist. Insgesamt war es eine schöne Zeit, wir hatten viel Spaß. Ab und zu haben wir uns auch einen Spaß erlaubt: Zum Beispiel, wenn die Trainer nicht hergeschaut haben, habe ich manchmal eine Pause gemacht, und wenn sie wieder hergeschaut haben, habe ich gleich so getan, als würde ich fleißig mitmachen. Wir alle würden in Zukunft gerne nochmal mitmachen, ich bin schon neugierig, vielleicht findet es ja nochmal statt.