Bericht zu:
Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC
Am 1. Oktober 2022 fand das Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC-Fahrcenter in Lang-Lebring statt. Acht Teilnehmende und zwei Dolmetscherinnen trafen sich an diesem Samstagmorgen bei dem Übungsparkplatz. Zu Beginn wurden wir eine Stunde lang in das Thema eingeführt. Wir wurden zu den Regeln eingeschult und der Ablauf für den Tag wurde besprochen. Außerdem wurde uns etwas Theorie vermittelt (erklären). Wir erfuhren über die verschiedenen Brems- und Hilfssysteme bei den Autos. Abhängig vom Baujahr und dem Alter der Autos gibt es unterschiedliche Brems- und Hilfssysteme. Zudem wurden die Begriffe ABS, ESC und einige weitere erklärt. Nach der theoretischen Einführung und als sichergestellt wurde (klar), dass alle die Regeln verstanden haben, starteten wir mit den praktischen Übungen.
Zunächst (Zuerst) gab es Übungen zum Bremsen. Wir übten, auf verschiedenen Untergründen (Boden) eine Vollbremsung hinzulegen – wir probierten es auf trockenem und auch nassem Boden und konnten so selbst probieren und herausfinden, dass man auf nassem Boden keine schnelle Vollbremsung hinlegen kann. Die Übungen waren wirklich toll und lehrreich, und auch der Spaß kam nicht zu kurz (auch Spaß). Unser Trainer Didi war auch sehr freundlich und angenehm. Er stellte uns viele Aufgaben, damit wir viele Dinge selbst üben und herausfinden konnten. Unter den Teilnehmenden wurde diskutiert, ob die Handbremse für eine Vollbremsung verwendet werden könnte oder nicht. Die Teilnehmenden waren sich hierbei nicht einig – einige glaubten ja, einige glaubten nein. Didi forderte uns auf, es einfach zu probieren – eine Person probierte es: das Auto blieb nicht stehen, sondern es drehte sich und schleuderte.
So erfuhren wir, dass die Handbremse nicht für eine Vollbremsung herangezogen werden kann. Wieder etwas Wichtiges dazu gelernt! Auch konnten wir unsere eigenen Fahrzeuge besser kennenlernen.
Durch die Übungen konnten wir erfahren, etwa wie man fahren muss, wenn es nass ist, wie lange man braucht, bis das Auto zum Stillstand (voll stehenbleiben) kommt und wie das Auto in Kurven reagiert. Zudem ist uns aufgefallen, dass es Unterschiede zwischen Autos mit Gangschaltung und Autos mit Automatikschaltung gibt. So hat jede und jeder das Fahrzeug besser kennenlernen können und alle haben viel dazu gelernt. Auch die Mittagspause wurde genutzt, um während dem Essen weitere Fragen zu stellen und mehr über Fahrzeuge zu erfahren.
Nach der Mittagspause wurde wieder fleißig weiter geübt: wir lernten, wie man in einer Kurve eine Vollbremsung hinlegen kann, und welche Rolle die Geschwindigkeit bei einer Bremsung spielt. Wir probierten es aus, mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu bremsen und konnten herausfinden, wie lang der Bremsweg beim Geradeausfahren ist, z.B. 30 km/h, 50 km/h, 60 km/h oder 70 km/h ist. Nach den Übungen wurden auch noch ein paar Fragen geklärt und die Zertifikate für die Teilnehmenden wurden ausgestellt (austeilen). Wir möchten uns herzlich beim ÖAMTC und besonders bei unserem Trainer Didi bedanken. Es war ein sehr toller und lehrreicher Tag, an dem auch der Spaß nicht zu kurz kam – und wir haben alle sehr viel dazu gelernt. Dank des Fahrsicherheitstrainings fühlen wir uns jetzt alle sicherer mit unserem eigenen Auto und sind bewusster im Straßenverkehr unterwegs.