Bericht zu:
Führung im LKH
Am Samstag, dem 14. April 2018 um 9.00 Uhr, fand eine Führung durch die neue Blutbank des Landeskrankenhauses Universitätsklinikum Graz statt. Zwei Ärzte, die in der Blutbank arbeiten, leiteten die BesucherInnen zusammen mit zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen durch diesen spannenden Vormittag. Zuerst begrüßten die Ärzte die BesucherInnen und führten sie in einen großen Raum für Vorträge. Einer der Ärzte erklärte dort viel über das Blut selbst, wie man Blut abnimmt und was nach der Abnahme mit dem Blut gemacht wird. Der Arzt erzählte auch etwas über die verschiedenen Blutgruppen und dass die Blutbank eng (viel) mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes zusammenarbeitet. Denn die Aufgaben der Blutbank sind die Blutspenden zu verarbeiten und dann für PatientInnen in der ganzen Steiermark zu lagern. Blut spenden dürfen übrigens nur Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die sich gesund fühlen. Auch wenn man längere Zeit krank war, sollte man nicht Blut spenden. Die Blutbank macht auch Spezialspenden, z.B. Stammzell- und Knochenmarkspende. Nach den Informationen im Vortragsraum, zogen sich die BesucherInnen spezielle weiße Anzüge an, um keinen Schmutz oder Bakterien in die Labore zu bringen. In den Laboren sahen die BesucherInnen verschiedene Maschinen. Eine der Maschinen ist zum Beispiel für Spezialspenden wichtig, da das Blut für PatientInnen mit speziellen Krankheiten anders verarbeitet werden muss.
Auch eine neue Maschine, die sehr schnell Blutbefunde (Ergebnisse) liefern kann, wurde den BesucherInnen gezeigt. Als nächstes wurden die Kühlräume besichtigt (anschauen). Dort haben nur manche (nicht alle) ÄrztInnen Zutritt (darf hinein). Im ersten Kühlraum hatte es minus 4 Grad Celsius und im zweiten minus 30 Grad Celsius. In den Kühlräumen wird Blut gefroren und gelagert. Nach den Kühlräumen gingen die BesucherInnen in einen Lagerraum. Dort lagert das Blut, sortiert (wie ordnen/ einteilen) nach den verschiedenen Blutgruppen. Wenn also eine Abteilung im Krankenhaus Blut braucht, dann kann es direkt von diesem Lagerraum geholt werden. Das Blut darf aber nicht zu lange gelagert werden, weil man es sonst nicht mehr verwenden kann und wegwerfen muss. Um zu sehen wie die verschiedenen Gebäude des Landeskrankenhauses miteinander verbunden sind, durften die BesucherInnen auch die Versorgungstunnel unter dem Krankenhaus betreten (hinein gehen). Diese Tunnel sind sehr lang und verbinden die Gebäude, in denen die verschiedenen Abteilungen sind. In den Tunneln sind auch die Leitungen für Wasser, Strom, Gas und Solarstrom.
Am Ende der Führung durften die BesucherInnen auch noch den Hubschrauberlandeplatz am Dach des Krankenhauses besichtigen (anschauen). Von dort hatte man eine sehr sonnige Aussicht auf die Stadt Graz. Danach gingen noch alle BesucherInnen gemeinsam Mittagessen. Die BesucherInnen der Führung und der Steirische Landesverband der Gehörlosenvereine möchten sich recht herzlich beim Landeskrankenhaus Universitätsklinikum Graz für die Unterstützung und den wie immer sehr interessanten Vormittag bedanken!