Bericht zu:
Führung: Red Bull Ring in Spielberg
Am 01. August 2020 gab es für den Steirischen Landesverband Grund zur Freude (kann freuen): Das erste Mal nach der Corona-Krise konnten wir wieder eine Veranstaltung anbieten: und zwar die Führung am Red Bull Ring in Spielberg. An diesem wunderschönen und heißen Samstag mit Temperaturen bis zu 32 Grad trafen wir uns um 12:45 direkt vor Ort am Red Bull Ring. Um 13:00 startete die Führung, die von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet wurde. Im Welcome Center (englisch: Willkommen Center) wurden wir von unserem Guide (engl: Führer) begrüßt und in einen kleinen Raum geführt, wo wir uns zur Einführung einen Film zur Geschichte des Red Bull Rings anschauten.
Der Film bestand nur aus Bildern und Videos und Erklärungen in Untertiteln. In einigen Minuten erfuhren wir die gesamte Geschichte des Red Bull Rings, der nicht immer so geheißen hatte: Früher war es der Österreich-Ring, dann der A1-Ring und schließlich der Red Bull Ring. Die Strecke war auch nicht immer gleich: Sie wurde geändert und adaptiert (ändern, um). Seit 2014 schauen die Strecke und die verschiedenen Gebäude rundherum so aus, wie sie jetzt aussehen. Nach dem Einführungsfilm fuhren wir mit einem riesigen Lift, der auch Autos transportieren kann, hinauf in das Media Center (englisch: Medien Center) von Spielberg. Von dort aus kann man fast die ganze Strecke überblicken und man hat eine tolle Aussicht auf den „Ring“. Das Media Center ist der Bereich, wo sich die Journalistinnen und Journalisten während der Rennen aufhalten, um von den Rennen zu berichten. Dort erfuhren wir auch einige interessante Fakten über den Ring: wie schnell die Formel 1-Autos und die Motorräder auf den verschiedenen Teilen der Strecken fahren können, wie viele Personen auf den Tribünen Platz haben und wie groß und wie schwer der Bulle, das Markenzeichen des Red Bull Rings, ist. Auch hier wurden viele Fragen gestellt. Auf den Tribünen haben insgesamt 40.000 Personen Platz. Dazu kommen noch Stehplätze und Mitarbeiter*innen. Vom Media Center hatten wir auch einen guten Ausblick auf ein Training, das gerade stattfand. Ständig düsten Motorräder durch die Start- bzw. Zielgerade unter uns. Im Anschluss (dann) wurden wir wieder in das Welcome Center geführt, wo uns der Guide verschiedene Fahrzeuge zeigte, die dort ausgestellt sind: Von Formel 1- Autos über Buggys und Offroad-Autos (englisch: Auto nicht auf der Straße fahren, im Wald etc.) bis zu Motorrädern kann man sich dort alles anschauen. Ein ein Formel 1-Auto durften wir uns sogar hineinsetzen. Interessant ist, dass man sich sogar einige dieser Fahrzeuge ausborgen kann und sie auf der Straße oder im Wald ausprobieren kann! Die Teilnehmer*innen der Führung waren sehr interessiert und stellten auch viele Fragen zu den technischen Gegebenheiten (Technik) der Fahrzeuge.
Danach gingen wir durch einen Tunnel unter der Rennstrecke durch in ein anderes Gebäude: dort befinden sich der VIP-Bereich und die Race Control (englisch: Rennen kontrollieren, steuern). Am Weg dorthin hatten wir auch eine gute Aussicht über die Ladebereiche der Strecke: 25.000 m2 Fläche für Lastwagen und Transporter, die die Formel 1-Autos und Motorräder dort ein- und ausladen können. Im VIP-Bereich hatten wir eine sehr gute Aussicht auf die Start- und Zielgerade. Der Guide erzählte uns wiederum viele interessante Fakten zu den Fahrzeugen und zu der Technik. Er erzählte uns von neuen technischen Innovationen (neu erfinden) und es wurde auch darüber diskutiert. Im Anschluss ging es für einen kurzen Moment ins Freie: nämlich zum Siegerpodium, bei welchem normalerweise die Siegerehrung stattfindet und die besten Fahrer geehrt werden. Dort war es sehr heiß und laut, da die ganze Zeit die Motorräder unter uns vorbeifuhren.