Bericht zu:
Online-Workshop: Feel Good in Corona-Zeiten mit Betty Schätzchen
Entspannen, auf sich selbst achten (schauen) und seinem Körper etwas Gutes tun, das ist vor allem in Corona-Zeiten unglaublich wichtig. Aus diesem Grund fand am Freitag, den 4. Dezember 2020, ein Online-Workshop (Kurs) zum Thema „Feel Good (gut fühlen) in Corona-Zeiten“ mit Betty Schätzchen statt, den der Steirische Landesverband der Gehörlosenvereine für alle interessierten Personen plante. In der ersten Hälfte des Workshops (Kurs) teilte Betty ihr Wissen über Stress mit den Teilnehmer*innen. Sie erzählte unter anderem von unterschiedlichen Stressreaktionen (wie verhalten bei Stress), den Folgen und den Gründen von Stress, aber auch, dass Stress nicht nur schlecht sein kann. Man muss nämlich zwischen positivem (gut) und negativem (schlecht) Stress unterscheiden. Positiver Stress wird auch Eustress genannt. Er macht Menschen zum Beispiel leistungsfähiger (kann mehr machen), weil man gefordert wird. Positiver Stress ist eine Form von Anspannung, die immer von Entspannung abgelöst (Folge) wird. Negativer Stress wird auch Disstress genannt. Negativer Stress ist eine immerwährende (immer Dauer) Anspannung, bei der die Entspannung fehlt. Zu diesem Stress gehört Leistungsdruck (ich muss gut sein), zu hohe Erwartungen und Überforderung. Negativer Stress kann so weit gehen, dass der Körper irgendwann nicht mehr kann. Wie lange es dauert, bis völlige Erschöpfung (müde, -K.O.) eintritt (kommt), ist von Menschen zu Menschen unterschiedlich. Einige halten negativen Dauerstress drei Wochen aus, andere 30 Jahre.
Wie kann ich Stress vermeiden?
Betty empfiehlt, den beruflichen und den privaten Bereich klar (genau) zu trennen und Strukturen (Regeln, Rhythmus) festzulegen, um Stress zu vermeiden. Regelmäßige Pausen sind auch besonders wichtig, deswegen rät Betty, 50 Minuten konzentriert zu arbeiten und anschließend (dann) 10 Minuten Pause einzulegen (machen). Nach der Pause sollte man wieder 50 Minuten weiterarbeiten und danach wieder 10 Minuten pausieren (Pause machen). Lieber zu früh eine Pause machen als zu spät! Fühlt man sich gestresst und angespannt, ist es notwendig (wichtig), eine Pause einzulegen (machen). Wenn ungewöhnliche (nicht typisch, anders) Gesundheitsprobleme auftauchen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Tinnitus, Magenschmerzen, Bandscheibenvorfall, usw. soll man darauf "hören" und sich zurückziehen und entspannen. Der Körper will so sagen, dass man selbst zu viel Stress hat.
Entspannung:
Jeder Mensch macht etwas anderes, um sich zu entspannen. Manche gehen gerne spazieren oder fahren Rad, andere häkeln oder schauen sich ein Fotoalbum an. Man muss selbst überlegen, was einem gut tut und was man gerne macht. Sport, Bewegung und Entspannungsübungen helfen auch dabei sich wohlzufühlen, deshalb zeigte Betty den Teilnehmer*innen im zweiten Teil des Workshops einige Dehn- und Entspannungsübungen für die Schultern, den Rücken, den Nacken und auch den ganzen Körper, bei denen alle gleich mitmachen konnten. Im Anschluss an den zweistündigen (2 Stunden) Workshop (Kurs) gab es noch die Möglichkeit Betty alle Fragen zu stellen, die den Teilnehmer*innen eingefallen sind. Sie beantwortete alle Fragen gerne und konnte einigen weiterhelfen. Betty gestaltete (machen) den Workshop so vielfältig (abwechslungsreich), interessant und interaktiv (kann mitmachen), dass die Zeit wie im Flug verging (sehr schnell). Die Teilnehmer*innen erfuhren viel über Stress und bekamen gute Tipps, wie man ihn vermeiden kann. Die Übungen helfen den Teilnehmer*innen in Zukunft bestimmt sehr gut beim Entspannen.