Bericht zu:

Seminar: "Gewaltfreie Kommunikation am Arbeitsplatz"

An zwei Tagen, dem 18. Juni 2021 und dem 19. Juni 2021, konnten interessierte Teilnehmer:innen das Seminar „Gewaltfreie Kommunikation am Arbeitsplatz“ besuchen. Mag.a Mareidi Pibernik, die auch als ÖGS-Dolmetscherin tätig (arbeitet) ist, hielt (machen) das Seminar in den Räumlichkeiten des STLVGV ab. Aus vier Bundesländern reisten die sieben Seminarteilnehmer:innen an, drei aus der Steiermark, zwei aus Kärnten und jeweils eine Person aus Niederösterreich und aus Oberösterreich.   Von der Seminarleiterin Mag.a Mareidi Pibernik waren alle hellauf (besonders) begeistert, sowohl das Seminar als auch die Organisation liefen reibungslos (sehr gut, ohne Probleme) ab. Ein großer Vorteil war, dass sie als Seminarleiterin das vielseitige (viel zeigen), interessante und spannende zweitägige (zwei Tage dauern) Seminar in Gebärdensprache abhielt. Bei den Gruppenarbeiten tauschten sich die Teilnehmer:innen aus und konnten bei Unsicherheiten (nicht sicher, nicht verstanden), falls etwas nicht verstanden wurde, direkt bei Mag.a Mareidi Pibernik nachfragen.

Alle haben sehr viel dazugelernt und konnten auch üben, wie sie das Gelernte am Arbeitsplatz und darüber hinaus umsetzen können. Gewaltfreie Kommunikation bedeutet, so zu kommunizieren (Kommunikation miteinander), dass Konflikte (Diskussion, Streit) und Streit vermieden (nicht passieren) werden und keiner der Beteiligten (Person dabei) beleidigt wird oder sich angegriffen (beleidigt) fühlt. Es wurde auch thematisiert (Thema besprechen), wie man das eigene Verhalten verbessern kann, wie man besser auf Gesprächspartner:innen eingeht (umgehen), aber auch, wie man etwas falsch und wie richtig kommuniziert. Das Wichtigste ist auf alle Fälle, dass alle am Gespräch Beteiligten ruhig bleiben. Mag.a Mareidi Pibernik stellte auch eine Kommunikationsstrategie (Methode) mit vier Schritten vor.   Zuerst soll nur beobachtet werden. Anschließend soll auf sich selbst geachtet (schauen) werden und die eigenen Gefühle thematisiert werden: Bin ich traurig oder sauer? Als dritten Schritt sollen die eigenen Bedürfnisse (Wunsch, was brauchen) in den Fokus (Mittelpunkt) gerückt (sein) werden: Was möchte ich ändern? Oder was möchte ich meinem Gegenüber (andere Person) mitteilen (sagen)? Als letzten Schritt ist zu überlegen, wie man die andere Person bittet, beispielsweise etwas zu ändern. Diese Schritte, diese Kommunikationsstrategie, können in Zukunft am Arbeitsplatz angewandt (umsetzen) werden. Wenn etwas nicht passt, wenn man unzufrieden ist, ist Kommunikation und Austausch die beste Lösung, vor allem, wenn diese Strategien beachtet werden.

Diese vier Schritte können auch in Ruhe allein durchgegangen (überlegen) und geübt werden, bevor man in das Gespräch einsteigt (anfangen). Diese Schritte sollen auch durchgedacht (überlegen) werden, bevor beispielsweise jemand voreilig (zu schnell, ohne überlegen) kritisiert wird, damit die Kommunikationssituation angenehmer ist. So wäre es zum Beispiel falsch, zu sagen: „Das machst du IMMER so, IMMER“. „Immer“ ist hierbei (in der Situation) das falsche Wort, da es meist nicht stimmt. Man sollte sich überlegen: „Wann verhält sich die Person so, dass es mich nervt und wie verhält sie sich dabei?“. Vielleicht stört mich ihr Verhalten nur einmal am Tag für eine Stunde oder einmal in der Woche. Es ist daher wichtig, dem Gegenüber mitzuteilen, wie oft man beispielsweise vom Verhalten genervt ist und man muss auch die Gründe dafür aufzeigen (zeigen). Zu meinen, dass es IMMER so ist, ist der falsche Weg. Da Mag.a Mareidi Pibernik auch als Gebärdensprachdolmetscherin arbeitet, hat sie Einblick in die Welt der hörenden und gehörlosen Menschen und weiß um die möglichen Konflikte, die zwischen hörenden und gehörlosen Menschen in der Kommunikation entstehen können. Sie bezog sich (Thema) auf Kommunikations- und Konfliktsituationen (Situation mit Problem, Streit, Diskussion) im Allgemeinen.

Ein großer Pluspunkt (Vorteil) war auf alle Fälle, dass sie das Seminar in Gebärdensprache hielt. Die zwei Tage waren den Teilnehmer:innen schon fast zu kurz, das Seminar hätte ruhig länger dauern können. Die Begeisterung war groß und das Seminar mit Mag.a Mareidi Pibernik kann wirklich weiterempfohlen werden!   Einige hoffen, dass das Seminar noch einmal angeboten wird, für jene, die dieses Mal nicht dabei sein konnten, und dass in Zukunft ein weiterführender (weiter) Kurs, der sich noch eingehender (genauer, mehr) mit dem Thema beschäftigt, organisiert werden kann, da in diesem Kurs als erster Schritt das Basiswissen (Grundwissen) erlernt wurde. Es gibt sogar den Wunsch Mag.a Mareidi Pibernik in die eigene Firma einzuladen, um das Seminar mit allen Kolleg:innen besuchen zu können. Das positive Feedback (Rückmeldung) der Seminarteilnehmer:innen zeigt, dass ein sehr gelungenes (gut ablaufen) und erfolgreiches (viel Erfolg) Seminar durchgeführt (machen) wurde. Spannend, interessant und informativ (viele Informationen)