Bericht zu:

Vortrag: "Gender & Diversity"

Auf „Gender und Diversity“ trifft man fast immer und überall und es handelt (Inhalt) sich dabei um ein sehr wichtiges und aktuelles Thema. Deshalb fand am 06. Mai 2021 der Online-Vortrag „Gender und Diversity“ über Zoom statt. Verena Kuckenberger von der Medizinischen Universität Graz hielt den informativen (viele Informationen) und spannenden Vortrag. Sie erklärte, dass zwischen zwei englischen Begriffen (Wort) unterschieden werden muss: „Sex“ und „Gender“. „Sex“ ist das biologische Geschlecht (Natur Körper Frau Mann), dazu zählen zum Beispiel die Geschlechtsorgane (Beispiel: Penis, Scheide, …) und Chromosomen (Teil von Zelle im Körper). Unter „Gender“ versteht man das soziale und kulturelle Geschlecht. Dazu zählen die Vorstellungen der Gesellschaft, also unsere Vorstellungen: Was verstehen wir unter männlich und was unter weiblich. Welche Kleidung ist unserer Meinung nach weiblich und was ist männlich? Welche Berufe sind typische Männerberufe und was ist ein typischer Frauenberuf? Und vieles mehr. Oft wird gesagt, dass unsere Gesellschaft schon sehr tolerant (offen, kein Vorurteile) ist.

Das stimmt aber leider nur zum Teil (nicht immer). Mädchen, die Hosen anziehen, fallen nicht auf. Zieht aber ein Bub ein Kleid an, ist das etwas Besonderes. Anscheinend ist unsere Gesellschaft noch nicht so offen (keine Vorurteile), wie wir manchmal denken. Unsere Erziehung beeinflusst uns und unsere Vorstellungen, was typisch männlich und was typisch weiblich ist. Aber auch im täglichen Leben (Alltag) schreiben (verbinden) wir Männern und Frauen unterschiedliche Fähigkeiten (was kann) zu. Verena Kuckenberger hat dazu ein Beispiel genannt: Ein Rettungsteam, zwei Frauen und zwei Männer, kommen zu einem Patienten, der mit dem Tragsessel (Sessel von der Rettung) die Stiege hinuntergetragen werden muss. Es wird von den Männern erwartet, dass sie den Tragsessel heben, weil Männer stärker als Frauen sind. Man darf aber nicht vergessen, dass nicht alle Männer stark sind und es auch Frauen gibt, die noch stärker sind. Auch das Thema „Diversity“, es bedeutet Vielfalt, wurde im Vortrag besprochen.

Wir unterscheiden uns alle durch verschiedene Merkmale (Eigenschaft) voneinander, wie Sprache, Herkunft (woher kommen), Ausbildung, Höhe des Gehalts/Lohns (wie viel Geld verdienen) und vieles mehr. Aus diesem Grund darf man Menschen nicht in verschiedene Schubladen stecken (in verschiedene Gruppen einteilen). Verena Kuckenberger erklärte, dass wir das oft machen. Es gibt unsere Gruppe und die anderen. Automatisch sucht man nach Unter-schieden, die die eigene Gruppe von den anderen unterscheidet. Innerhalb (in) einer Gruppe sind alle gleich, denken wir. Wir machen das, um zu erkennen, wer wir eigentlich sind. Wir wollen uns vergleichen, um mehr über uns selbst zu erfahren. Wenn wir Ähnlichkeiten finden, freuen wir uns, weil wir Bekanntes gerne haben. Bei diesem Vortrag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr viel Neues erfahren und durften (darf) zum Schluss auch noch einige Fragen stellen, die Verena Kuckenberger gerne beantwortet hat.   Es war ein wirklich sehr spannender Vortrag und wir freuen uns schon auf den nächsten!