Bericht zu:
Vortrag: Nachhaltigkeit
Am Freitag den 29. März kam Frau Beatrix Altendorfer zu uns in den Landesverband und erzählte uns wie wir umweltbewusster leben können. Frau Altendorfer gründete gemeinsam mit Frau Breithuber den Verein "Nachhaltig in Graz". Auf ihrer Homepage stellen sie Grazer Geschäftemit nachhaltigen, verpackungsarmen (wenig Verpackung) Waren vor und auch regionale Läden, die reparieren, upcyclen (aus alten Sachen etwas Neues machen) und wiederverwenden. Frau Altendorfer erklärte uns, wir können sehr viel ändern, wenn wir aufpassen was und wie wir einkaufen. Zum Beispiel im Supermarkt darauf achten weniger Produkte mit Plastik-verpackung zu kaufen oder den Bauern im Ort unter-stützen und seine Milch aus dem Automaten kaufen. Frau Altendorfer gab uns den Tipp, zu versuchen eine Woche nicht einkaufen zu gehen und nur mit den Resten die man noch Zuhause hat zu kochen. Frau Altendorfer stellte uns auch das Projekt "Food Sharing" (Englisch für Essen teilen) vor. Es wird versucht Essen, das niemand mehr isst oder vom Supermarkt entsorgt werden muss, zu retten. In Graz gibt es Kästen, Regale aber auch Kühlschränke, an denen man sich Lebensmittel holen oder hineingeben kann. Das ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit, wenn man vor dem Urlaub seinen Kühlschrank ausräumen muss.
Das Hauptziel von "Nachhaltig in Graz" ist Ressourcen (was wir da/haben hilft für Essen) zu schonen. Damit meint Frau Altendorfer, wir sollen aufpassen was wir kaufen und sorgsam damit umgehen, damit es nicht kaputt geht. Wir sollen wieder mehr miteinander teilen. Wenn man zum Beispiel Sachen nicht mehr braucht, dann soll man sie nicht Zuhause lagern oder entsorgen (wegwerfen), sondern soll sie verschenken. Frau Altendorfer und Frau Breithuber haben einen Verschenkladen eröffnet. Dort kann man Kleidung, Kosmetik und viele andere Sachen gratis mitnehmen oder auch abgeben. Außerdem gibt es in Graz offene Bücherregale, wo man gebrauchte Bücher kostenlos mit nach Hause nehmen kann. Auch Elektrogeräte soll man nicht sofort in den Müll werfen, sondern zuerst versuchen sie zu reparieren. Frau Altendorfer hat uns Tipps zum Recyceln gegeben. Zum Beispiel kommen Kassenbelege (Beispiel: Rechnung vom Supermarkt) nicht in den Papiermüll, sondern in den Restmüll, weil sie aus Thermo-Papier sind. Die Bio-Müllsäcke verrotten nicht schnell genug und müssen später wieder aus dem Kompost (Bio-Müll) herausgeholt werden.
Deshalb ist es besser überhaupt keinen Müllsack für den Bio-Müll zu verwenden. Sehr schlecht für die Umwelt sind die Einweg-Kaffeebecher (kann man nur einmal benutzen). Zwischen dem Jakominiplatz und Hauptplatz werden jeden Tag 1000 Becher weggeworfen. In ihrem Vortrag erklärt uns Frau Altendorfer auch, wir sollten weniger mit dem Auto fahren und mehr mit den öffentliche Verkehrsmittel. Am besten ist es mit dem Fahrrad zu fahren.