Bericht zu:

Vortrag „Umwelt und Lebensmittel“

Am 7. Februar 2023 durften wir einen Vortrag über das Thema “Umwelt retten - Müll richtig trennen, weniger Abfall machen und sparsam mit Lebensmitteln sein” besuchen. Vortragende war Frau. Dipl.-Ing. Verena Königshofer und die zwei Dolmetscherinnen Eva und Mareidi übersetzten alle Inhalte in die ÖGS. Der Vortrag fand im Rathaus statt. Zunächst stellte sie uns einige Projekte der Stadt Graz vor. “BackCup”: man kann wiederverwendbare Kaffeebecher kaufen und in einem anderen Geschäft zurückgeben “Foodsharing”: man kann gut erhaltene Lebensmittel, die man nicht mehr braucht, an bestimmten Standorten in ein Kühlschrank stellen, damit es andere nehmen können (anstatt gute Lebensmittel wegzuschmeißen) “Reparatur-Bonus”: Kaputte Haushaltsgeräte, die vielleicht repariert werden können bekommen einen Kostenzuschuss von der Stadt Graz. Im Anschluss wurde uns auch erklärt, wie man zu viel Müll vermeiden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man Abfälle vermeiden kann:

  • Geräte reparieren
  • Aufkleber am Postkasten “Bitte kein unadressiertes Werbematerial”
  • Jause in einer Box, Wasser/Saft in Mehrwegflaschen (Trinkflasche wieder verwenden)
  • Recycling (= wieder verwenden) - man kann aus Abfällen etwas anderes machen oder basteln

Auf der Homepage von www.umwelt.graz.at kann man noch viel mehr darüber lesen. Das nächste Thema, über das wir erfahren durften, war die richtige Mülltrennung. Da wurde es spannend, denn Frau Königshofer stellte uns Fragen, wohin dies oder das gehört und einige von uns antworteten falsch oder wussten es gar nicht. Zum Beispiel gehören Plastikverpackungen in die gelbe Tonne, aber Plastiksachen wie etwa Spielzeuge gehören in den Restmüll. (Benutzte) Taschentücher gehören zum Restmüll und nicht in die Papiertonne. Kartons und Schachteln sollte man besser falten, um Platz zu sparen, allerdings (aber) sollten sie nicht zerrissen werden, denn so kann man sie nicht wiederverwenden. In der Papierfabrik wird ein Karton circa 6 bis 7 Mal wiederverwendet (Recycling). Weiters erfuhren wir auch, dass wir nur für die Restmüll- und Biotonne Gebühren bezahlen, da wir für die anderen Tonnen (Glas, Metall, Leichtverpackung, Batterien,...) schon beim Kauf für die Entsorgungskosten mitgezahlt haben.

Am Ende informierte Frau Königshofer uns, dass wir beim Einkaufen immer ein Stoffsackerl mitnehmen sollten, eben auch für Obst und Gemüse, damit wir Müll vermeiden. Sie gab uns auch den Tipp, die Bio-Gemüsesackerl nicht in der Biotonne zu entsorgen (wegschmeißen), sondern in der gelben Tonne (Leichtverpackungen). Es war ein sehr interessanter Vortrag und wir durften viel raten und auch viele Fragen stellen. Am Ende bekamen wir noch ein Abfalltrennblatt mit und auch kleine Karton-Boxen zum praktischen Entsorgen (wegschmeißen) von Batterien.