Bericht zu:

Workshop: "Kreativ sein - Töpfern"

An zwei Tagen, dem 04. und dem 18. September 2021, konnten interessierte Teilnehmer*innen den Workshop „KREATIV SEIN – Töpfern“ besuchen. Oliver Philippsen, ist gebärdensprachkompetent und hielt (machen) den Workshop am Kreativhof von Michaela Moser in Lieboch, Schadendorf. Die Teilnehmer*innen kamen aus der ganzen Steiermark, was uns sehr gefreut hat. Vom Workshopleiter Oliver Philippsen waren alle sehr begeistert. Auch vom wunderschönen Kreativhof von Michaela Moser in Schadendorf waren alle begeistert. Der Kreativhof ist ein schöner Platz in der Natur mit Hühnern, Gänsen und einem schönen Garten. Auch der Kursraum war toll mit genügend (genug) Platz zum Töpfern.

Der Workshop und die Organisation vorher hat wunderbar geklappt. Ein großer Vorteil war, dass Oliver den Workshop in Gebärdensprache abhielt und wir auch etwas Theorie und verschiedene Möglichkeiten des Töpferns kennengelernt haben. Es hat uns sehr gut gefallen wieder etwas Kreatives zu tun und etwas auszuprobieren, was wir nicht jeden Tag zu Hause machen (neu Sachen ausprobieren). Wir haben von der Plattentechnik gelernt, wo man zum Beispiel einen Wein- oder Bierkühler selber machen kann oder auch ein Türschild. Wir haben eine Tonkugel geformt, mit der Kugel kann man zum Beispiel eine bunte Kugel für den Garten machen oder kreative Tiere und Duftlampen gestalten (machen). Es war am Anfang gar nicht einfach selbst eine Idee zu haben, was man machen soll, und auch wie man das mit Ton machen soll. Wir waren alle sehr gut unterstützt und wir haben verschiedene Ideen und Anleitungen (wie machen) bekommen, wie wir unsere Sachen machen können. Am ersten Tag haben wir über die Basis und die verschiedenen Techniken gelernt. Wir haben uns überlegt was wir machen wollen und dazu die Grundformen gestaltet bzw. getöpfert. Interessant war, dass wir für das Töpfern kein Wasser brauchten. Danach mussten unsere „Werke“ trocknen und in einem Ofen gebrannt werden. Am zweiten Workshop-Tag haben wir dann an unseren eigenen Sachen weitergearbeitet. Beim Brennen hat sich die Farbe des Tons geändert, das war sehr spannend. Wir haben dann von Oliver gelernt, wie wir unsere Sachen glacieren (bemalen) können. Hier war sehr aufregend, dass wir nicht gleich sehen konnten, wie das Ergebnis aussieht. Das letzte Ergebnis sieht man erst nachdem unsere Sachen das zweite Mal gebrannt werden.

Die richtige Farbe kommt erst nach dem Brennen im Ofen. Das war auch eine interessante Information für uns. Hier hat uns sehr geholfen, dass wir kleine Proben von verschiedenen fertigen Sachen sehen konnten. So haben wir eine Idee bekommen, wie die Farbe ausschaut wenn alles fertig ist. Es war toll, dass wir an beiden Tagen sehr schönes Wetter hatten und gemeinsam im schönen Garten zu Mittag essen, Kaffee trinken und plaudern konnten. Nach so langer Zeit hat es gut getan sich wieder persönlich zu treffen und zu plaudern. Wir haben das Mittagessen, Kaffee, Getränke und Kuchen gratis bekommen. Das war super und hat so gut geschmeckt. Zum Abschluss (Ende) bekommen dann alle Teilnehmer*innen ihre selbst gemachten Tonsachen. Wow, die Teilnehmer*innen waren begeistert was alles mit Ton möglich ist und es war locker und lustig gemacht. Es hat uns allen sehr gut gefallen. Die Teilnehmer*innen wünschten sich noch einen weiteren Kurs zum Beispiel zu Ostern oder zum Muttertag, wo man selbstgemachte Tonsachen verschenken kann.